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Eine Scheune als Standesamt

standesamt
In trauter Erwartung

Auf dem Land hatten die Lehrer früher ein kärgliches Einkommen, deshalb betrieben sie nebenbei ein wenig Landwirtschaft. Aus dieser Zeit stammt die Schulscheune in der Hugenottensiedlung Louisendorf. Anfang des 18. Jahrhunderts hatten die französischen Glaubensflüchtlinge aus dem Drometal sie im Stil ihrer Heimat aus Feldsteinen gebaut.

 

Heute ist in dem Gebäude ein kleines Museum untergebracht, überdies dient es als Standesamt. Betrieben wird es von der Gemeindeverwaltung Frankenau. Und so heiratet man hier gleichsam im nordhessisch-französischen Stil.